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„The Mess Yet To Come“


Am 29. April 2022 um 19 Uhr eröffnen der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die multimediale, aus vier großvolumigen Installationen bestehende Ausstellung „The Mess Yet To Come“ der vielfach preisgekrönten Künstler Felix Burger, Matthias Böhler und Christian Orendt. Die Eröffnungsrede hält Marco Hompes, Leiter des Kunstmuseums Heidenheim.

„The Mess Yet To Come“ ist vom 30. April bis zum 24. Juli 2022 von Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg (Ludwigstraße 6) zu sehen.

Das Ausstellungsprojekt wird von der Stadt Regensburg maßgeblich gefördert und finanziell unterstützt.

Auftragswerk speziell für den Kunst- und Gewerbeverein Regensburg

Felix Burger, Matthias Böhler und Christian Orendt inszenieren auf der gesamten Ausstellungsfläche des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg eine raumgreifende, aus mehreren abgewandelten oder neu geschaffenen installativen Arbeiten zusammengestellte Meta-Installation. In diesen Settings manifestieren sich die Auswirkungen menschlichen Macht- und Leistungsstrebens in einem komisch-dystopischen futuristischen Pandämonium von geisterhaften Bildern und Szenerien.

Das speziell auf die Räumlichkeiten des Kunst- und Gewerbevereins abgestimmte Konzept für die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit der drei Künstler und ist thematisch wie atmosphärisch an ihr gemeinsames Projekt „A Mess Carol, as Told by a Candid Mirror“ von 2013/2020 angelehnt. Das Grundthema der Ausstellung behandelt die Frage, was entsteht, wenn Menschen denken, sie könnten auf vernünftige Weise auf die Geschicke der Welt lenken und dabei in ihrem Handeln absolut scheitern.

Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V. betritt mit diesem Ausstellungsformat in seiner über 175jährigen Geschichte Neuland: Zum ersten Mal vergibt der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg einen Auftrag für die Entwicklung und Umsetzung einer Konzeptausstellung, die nur aus Installationen besteht. Gleichzeitig würdigt der Kunst- und Gewerbeverein damit auch drei junge Künstler: Felix Burger, Matthias Böhler und Christian Orendt greifen in den zehn Jahren seit ihrem Studienabschluss mit großer Innovationskraft und überaus erfolgreich gesellschaftliche Themen auf. Sie arbeiten in ihrem Kunstschaffen zudem mit allen bildnerischen Mitteln.

Über die Künstler

Felix Burger, 1982 in München geboren, studierte Freie Kunst in München, Wien und Köln. Er war Stipendiat des International Studio & Curatorial Program in New York und an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam.

Matthias Böhler, 1981 in Aachen geboren, und Christian Orendt, 1980 in Sighisoara (Rumänien) geboren, arbeiten seit 2008 zusammen. Sie studierten an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, an der Akademie der Bildenden Künste Wien (Böhler) und an der HGB Leipzig (Orendt). Sie erhielten den Bayerischen Kunstförderpreis und das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.

Weitere Informationen unter www.kunst-und-gewerbeverein.de.